PulmoVista® 500. Beatmung wird sichtbar.
Überblick
Das einzigartige PulmoVista® 500
Dies ist ein Durchbruch bei der maschinellen Beatmung. Bisher war eine kontinuierliche Überwachung der Verteilung der Ventilation in der Lunge am Patientenbett nicht möglich. Die Auswahl einer Therapie, welche die unterschiedlichen Lungenbedingungen berücksichtigt, war deshalb immer sehr schwierig. Und hier kommt PulmoVista® 500 ins Spiel: Das Gerät ermöglicht eine ganz neue Art des Lungenmonitorings direkt am Patientenbett.
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Produktvorstellung
Einführung in PulmoVista® 500
Eine absolute Innovation in der Beatmungsmedizin: Der elektrische Impedanztomograph PulmoVista® 500 wurde speziell für den Einsatz in der täglichen klinischen Routine entwickelt. Daten werden kontinuierlich in Form von Bildern, Kurven und Parametern angezeigt. Einfach ausgedrückt: PulmoVista® 500 stellt die Verteilung der Ventilation visuell dar.
Lassen Sie uns einmal einen Blick hinter die Kulissen des kontinuierlichen Lungenmonitorings werfen.
Michael Ogilvie, Produkt Manager, bietet eine Einführung in PulmoVista® 500. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten und Funktionen dieses revolutionären neuen Geräts.
Klinische Erfahrungen
Der Nutzen in der täglichen klinischen Routine
Führende Medizinfachleute diskutieren die Vorteile von EIT. Erfahren Sie, wie EIT die Beatmungsmedizin im klinischen Einsatz verbessern kann.
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Prof. Ola Stenqvist, über seine Erfahrungen mit EIT zur Beatmungsüberwachung
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Dr. med. Torsten Meier, über seine Studie "Verwendung der EIT für das Monitoring von Rekrutierung und Derekrutierung"
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Dr. med. Diederik Gommers, über seine Studie vom Mai 2010 "EIT-Messung am Patientenbett zur Überwachung der alveolaren Ventilation in abhängigen und nicht abhängigen Lungenbereichen"
EIT-Technologie
Darstellung der regionalen Verteilung der Ventilation mit EIT direkt am Patientenbett
Der innovative elektrische Impedanztomograph PulmoVista® 500 wurde speziell für den Einsatz in der täglichen klinischen Routine entwickelt.
Lungenprotektive Beatmung
Obwohl die Beatmungstechnologien im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurden, besteht weiterhin das Risiko von Komplikationen, die durch ungeeignete Einstellungen für maschinelle Beatmung entstehen. Die heute angewendeten lungenprotektiven Beatmungsstrategien basieren zum Großteil auf physiologischen Parametern, die nur die globale Lungenfunktion widerspiegeln. Zur Verhinderung der bekannten Komplikationen Atelektase und Überdehnung ist aber ein genauer Überblick über die Verteilung der Ventilation in den ventralen und dorsalen Lungenregionen erforderlich, damit die Einstellungen des Beatmungsgerätes individuell angepasst werden können.1), 2), 3) CT und Röntgenaufnahmen der Lunge bieten regionsspezifische Informationen, allerdings nur in Form von Momentaufnahmen. Ohne kontinuierliche regionale Informationen ist es jedoch schwierig zu erkennen, wie verschiedene Lungenregionen über einen längeren Zeitraum hinweg auf therapeutische Maßnahmen reagieren.
- Meier T. et al., Assessment of regional lung recruitment and derecruitment during a PEEP trial based on electrical impedance tomography. Intensive Care Med 2008; 34: 543-550
- Putensen C., Electrical impedance tomography guided ventilation therapy, Current Opinion in Critical Care 2007, 13:344–350
- Kunst P.W. et al., Monitoring of recruitment and derecruitment by electrical impedance tomography in a model of acute lung injury. Crit Care Med 2000; 28: 3891-3895
Kontinuierliche Visualisierung der Beatmung
Dräger weiß, wie wichtig die Verfügbarkeit von kontinuierlichen Informationen über die regionale Verteilung der Ventilation am Patientenbett ist. Die elektrische Impedanztomographie (EIT), ein Monitoring-Verfahren, das genau dies ermöglicht, stellt eine geeignete Lösung dar.
Der Entwicklungsfortschritt und die Ergebnisse klinischer Studien haben bestätigt, dass EIT die erforderlichen Informationen auf praktische Weise bereitstellt.4), 5), 6)
- Meier T. et al., Assessment of regional lung recruitment and derecruitment during a PEEP trial based on electrical impedance tomography. Intensive Care Med 2008; 34: 543-550
- Lüpschen H. et al., Protective ventilation using electrical impedance tomography, Physiol. Meas. 28 (2007) S247–S260
- Riedl T. et al., Regional and overall ventilation inhomogeneities in preterm and term-born infants, Intensive Care Med (2009) 35:144–151
Elektrische Impedanztomographie
Beim EIT-Monitoring wird ein geringer Strom angelegt. Anschließend werden die resultierenden Spannungen gemessen, um die ventilationsbedingten Impedanzänderungen, die in einem Thoraxquerschnitt auftreten, zu ermitteln.
Mit hochentwickelten Datenerfassungstechnologien und differenzierten Rekonstruktionsalgorithmen werden tomographische Bilder und Parameter erzeugt, die die Beurteilung der regionalen Verteilung der Ventilation und kurzzeitiger Änderungen des endexspiratorischen Lungenvolumens in der Querschnittsebene ermöglichen. Dies eröffnet Ärzten und Pflegepersonal ganz neue, einzigartige Möglichkeiten bei der Beatmung.
PulmoVista® 500
Der elektrische Impedanztomograph PulmoVista® 500 wurde speziell für den Einsatz in der täglichen klinischen Routine entwickelt. Daten werden kontinuierlich in Form von Bildern, Kurven und Parametern angezeigt. Einfach ausgedrückt: PulmoVista® 500 stellt die Verteilung der Ventilation visuell dar.
Unterstützung in Ihrer täglichen Arbeit
PulmoVista® 500 bietet nützliche Informationen zu den Effekten von:
- PEEP-Einstellungen
- Recruitment-Manövern
- Einstellungen des Atemzugvolumens
- endotrachealer Absaugung
- Patientenpositionierung
Wertvolle Informationen in Echtzeit
Klare Bilder statt bloßer Vermutungen
PulmoVista® 500 ermöglicht die genaue Überwachung des Lungenzustands und die kontinuierliche Bewertung der Beatmungstherapie und unterstützt auf diese Weise die lungenprotektive Beatmung.
Regionsspezifische Informationen
Bei Patienten mit respiratorischen Komplikationen wird als lebensrettende Maßnahme im Allgemeinen maschinelle Beatmung eingesetzt. Dies kann jedoch zu Verletzungen der Lunge und zu Entzündungen führen. Mit Hilfe von regionsspezifischen Informationen können PEEP und Atemzugvolumen nun so eingestellt werden, dass die bekannten Nebenwirkungen der maschinellen Beatmung minimiert werden.
Kontinuierliche dynamische Bildgebung am Patientenbett
PulmoVista® 500 bietet kontinuierliche Dynamic Images der Ventilation und der intrapulmonalen Luftverteilung in Echtzeit am Patientenbett. Da Monitoring über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden möglich ist, können kritische Lungenzustände und die Auswirkungen von Änderungen der Therapie genau beobachtet werden.
Nicht-invasives Monitoring
Das Monitoring der regionalen Ventilation mit PulmoVista® 500 ist nicht-invasiv und hat keine Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu Röntgenaufnahmen der Brust und CT tritt keine ionisierende Strahlung auf. Zur Patientenvorbereitung muss lediglich ein flexibler, nicht haftender Gürtel um die Brust des Patienten gelegt werden. PulmoVista® 500 wurde speziell für den Einsatz in arbeitsreichen Intensivumgebungen entwickelt und behindert die dortigen Arbeitsabläufe nicht.
- Erlandson K. et al., Positive end-expiratory pressure optimization using electric impedance tomography in morbidly obese patients during laparoscopic gastric bypass surgery, Acta Anaesthesiol Scand 2006; 50: 833–839
- Lindgren S. et al., Regional lung derecruitment after endotracheal suction during volume- or pressure-controlled ventilation: a study using electric impedance tomography, Intensive Care Med (2007) 33:172–180
- Odenstedt H. et al., Slow moderate pressure recruitment manoeuveres minimizes negative circulatory and lung mechanic side effects: evaluation of recruitment manoeuvres using electric impedance tomography, Intensive Care Med (2005) 31:1706–1714
Literatur
Literatur zum Thema EIT & PulmoVista® 500
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Produktbroschüre: PulmoVista® 500
Der elektrische Impedanztomograph PulmoVista® 500 wurde speziell für den Einsatz in der täglichen klinischen Routine entwickelt.
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Datenblatt: PulmoVista® 500
PulmoVista® 500 ein ganz neuer Blick auf die Lungenfunktion.
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Option: Advanced Data Analysis Package (engl.)
Mit der Option ADAP (Advanced Data AnalysisPackage) wird die Funktionalität der Basis-EITSoftware um die folgenden Funktionen erweitert.
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Medizinischer Einblick: Elektrische Impedanztomographie
Neue Ansätze für die Steuerung der Beatmungstherapie und die Vermeidung von Lungenschäden. Das Interesse der Wissenschaft an der elektrischen Impedanztomographie (EIT) ist seit über 20 Jahren stetig gewachsen.
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Drägerheft Artikel - Sanfter Blick in die Lunge
Um Beatmungsgeräte patientengerecht zu betreiben, benötigen Ärzte verlässliche Daten über die Ventilationsverteilung in der Lunge.
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Drägerheft EIT Artikel
Elektrische Impedanztomographie (EIT) - Der Atemzyklus in 90 Bildern
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EIT
Literaturliste mit Inhaltsangaben (engl.)
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Geschäftsbericht 2009:
Artikel über das Dräger-Gerät für elektrische Impedanztomographie (EIT)
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Booklet: Protektive Beatmung
Die mechanische bzw. maschinelle Beatmung ist für Patienten mit akutem (progressivem) Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) lebensrettend, auch wenn sie bei Verabreichung übermäßigen intrathorakalen Drucks oder hoher Tidalvolumina (VT) Lungenschäden zur Folge haben bzw. diese verschlimmern kann.
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Booklet: Elektrische Impedanztomographie
Warum wird EIT als zusätzliches Bildgebungsverfahren in der Medizin eingeführt? Welche Informationen können über EIT gewonnen werden? Welcher klinische Nutzen ist zu erwarten?Warum dauerte die Entwicklung geeigneter klinischer Geräte rund 30 Jahre?
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Sonderdruck: Anästhesiologie & Intensivmedizin – Heft 6/2011
Kontinuierliches Beatmungs-Monitoring in Echtzeit am Patientenbett.
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Sonderdruck: Intensive Care Medicine
Volume 36, Issue 6, June 2011 (engl.) Electrical Impedance Tomography (EIT) – Guiding lung protective ventilation with bedside monitoring
